Prof. Ph.D. Maxim Polyakov

Institut für Theoretische Physik II,
insbesondere theoretische Hadronenphysik

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Ruhr-Universität Bochum
44780 Bochum
NB 6/123

Forschung

Ich forsche in verschiedenen Zweigen der theoretischen Hochenergiephysik:von der Quantencromodynamik (QCD) als der Theorie der Hadronen bis hin zu Modellen der fundamentalen Wechselwirkungen. Der Fokus meiner aktuellen Forschung liegt auf der Untersuchung nicht-perturbativer Effekte der QCD. Aufgrund einer geheimnisvollen Eigenschaft des Colour-Confinement ist die QCD eine der fesselndsten und dynamischsten Theorien, die es je gegeben hat. Es gibt äußerst zahlreiche bedeutende nicht-perturbative Phänomene in der QCD. Um diese zu verstehen, benutze ich verschiedene Methoden der Quantenfeldtheorie. Insbesondere behandle ich topologisch nicht-triviale Feldkonfigurationen wie Solitonen und Instantonen.Aktuell beschäftigt mich die Möglichkeit, dass Protonen und Neutronen Solitonen chiraler Felder in der QCD darstellen. Ein solches Bild der Grundbausteine der Materie um uns herum erlaubt uns einen neuen Typ von Barionen vorherzusagen - das Ө+ Pentaquark. Eine andere Thematik, die mich zur Zeit fasziniert, ist die Anwendung tomographischer Methoden in der Hadronenphysik. Es scheint, dass diese Methoden uns den Weg ebnen können, um dreidimensionale Bilder der Hadronen zu erhalten.

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Zur Person

Ausbildung

1989

Diplom in theoretische Physik mit Auszeichnung, St. Petersburg Staatliche Universität

1993

Kandidat der Wissenschaft in theoretischer und mathematischer Physik, St. Petersburg Institut für Kernphysik

Beruflicher Werdegang

1989-1993

Junior wissenschaftlicher Mitarbeiter, St. Petersburg IKP

1994-2003

wissenschaftlicher Mitarbeiter, St. Petersburg IKP

1999-2000

wissenschaftlicher Mitarbeiter, Ruhr-Universität Bochum

2000-2003

Assistent (C1), Gruppenleiter, Ruhr-Universität Bochum

2003-2005

Professor, Gruppenleiter, Université de Liège

2003-2005

Professor (W2), Gruppenleiter, Ruhr-Universität Bochum

Auszeichnungen

2002

Sofia Kovalevskaya Preis

1998

Preis des Präsidenten Russischer Föderation für hervorragende Jungwissenschaftler

1996-1997

Forschungsstipendium der Al. von Humboldt Stiftung

1987-1988

A.V. Fock Stipendium für hervorragende Studenten der St. Petersburg Staatliche Universität

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