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20.04.2017:  Charles Messier – Vom Kometenjäger zum Himmelskartographen


Der Vortrag würdigt die Arbeit des im April 1817 verstorbenen Charles Messier und zeigt, welche Bedeutung die nach ihm benannten Himmelsobjekte haben. Dabei kommt der Projektor des Planetariums zum Einsatz, wodurch das Gehörte sehr anschaulich wird.

Die zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts war die Hochzeit der Aufklärung. 1687 hatte Newton das Gravitationsgesetz niedergeschrieben und nun hatten die Astronomen Mitteleuropas vor allem ein Ziel: Sie wollten die Bahnen von Kometen berechnen und damit auch die Wiederkehr des Halley'schen Kometen vorhersagen.

 

So auch Charles Messier. Der junge Mann aus Lothringen war begeistert von der Astronomie. Nach der Beobachtung des großen Kometen Klinkenberg von 1744, da war er 13 Jahre alt, verschrieb er sich ganz der Jagd nach neuen Schweifsternen und suchte insbesondere in den Jahren 1757 und 1758 nach dem Halley'schen Kometen.

 

Als Arbeitsmittel erstellt er dabei eine Liste von Nebelflecken am Himmel, die man in den damaligen Teleskopen leicht mit Kometen verwechseln konnte. Dieser als Nebenprodukt seiner Arbeit entstandene „Messier-Katalog“ macht ihn bis heute unvergessen. Die Liste enthält viele der prominentesten in der Astrophysik untersuchten Objekte wie  Sternhaufen, Supernova-Überreste und ferne Galaxien.

 

Der Vortrag würdigt die Arbeit des im April 1817 verstorbenen Charles Messier und zeigt, welche Bedeutung die nach ihm benannten Himmelsobjekte haben. Dabei kommt der Projektor des Planetariums zum Einsatz, wodurch das Gehörte sehr anschaulich wird. 

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