Vom 25. bis 30. Juli boten die Natur- und Ingenieurwissenschaften der RUB und das Alfried-Krupp-Schülerlabor ein vielfältiges Programm mit Experimenten, Führungen und Vorlesungen.
Organisiert von der Jungen Uni beteiligte sich auch die Fakultät für Physik und Astronomie mit spannenden Workshops an der Sommerprojektwoche.
Im Projekt „Physik in der Medizin“ lernten die Physikerinnen in spe die Physik des Ultraschalls kennen. Dazu führten sie Versuche zur Schallentstehung, Schallausbereitung, Reflexion und Transmission durch.
Warum fliegt ein Flugzeug? Welche Kräfte wirken auf ein Flugzeug und was passiert, wenn im Flug der Motor abgeschaltet wird? Diesen und vielen anderen Fragen gingen die Schülerinnen im Workshop „Nur Fliegen ist schöner“ auf den Grund. Sie führten eigenständig Messungen vom Auftrieb- und Luftwiderstand durch. Anschließend überprüften die Nachwuchswissenschaftlerinnen ihre Ergebnisse in der Praxis und probierten unterschiedliche Tragflächen an einem Modellflugzeug aus.
Im Projekt „Genau hingeschaut – Beobachtungen auf der Nanoskala“ untersuchten die Jungforscherinnen eine Reihe von Proben wie z.B. einen Schmetterling mit dem Rasterelektronenmikroskop (REM). Das REM ist ein Mikroskop, das das Innere oder die Oberfläche einer Probe mit Elektronen abbilden kann. Da schnelle Elektronen eine sehr viel kleinere Wellenlänge als sichtbares Licht haben und die Auflösung eines Mikroskops durch die Wellenlänge begrenzt ist, kann mit einem Rasterelektronenmikroskop eine deutlich höhere Auflösung erreicht werden als mit einem Lichtmikroskop.