Physik macht gesund - physikalische Anwendungen in der MedizinDer nächste Vortrag findet am 12. November 2011 im ZEISS Planetarium Bochum statt. Das Thema lautet:
Radionuklide - Wie man mit nuklearen Methoden Krebs bekämpft?
Die physikalischen Grundlagen erläutert PD Dr. Jan Meijer (Nuklearphysik an der Ruhr-Universität Bochum) und die medizinischen Details werden von Frau Dr. Margot Jonas (Nuklearmedizin am Universitätsklinikum Bochum-Langendreer) ergänzt.
Internationalisierung
Die Auszeichnung „International Chair“ wird für fünf Jahre an hochverdiente Mitglieder der RUB verliehen, die in „besonders herausragender Weise“ zur Internationalisierung der Universität beitragen. Der Inhaber erhält ein jährliches Budget in Höhe von 20.000 Euro vor allem für Reisen sowie für Sachausgaben. Die Verleihung der Auszeichnung „International Chair“ beschließt das Rektorat der RUB auf Vorschlag des Rektors.
Hoch dekorierter Wissenschaftler
Prof. Padma Shukla ist ein hoch dekorierter Wissenschaftler mit exzellenten internationalen Kontakten. Rund 25 Auszeichnungen und Ehrungen für seine Verdienste hat er allein in den vergangenen fünf Jahren erhalten. Besonders herausragend ist zum einen die Nicholson-Medaille, die Shukla im Jahr 2005 als erster Westeuropäer überhaupt bekam. Die American Physical Society verleiht seit 1994 alljährlich diese Ehrenmedaille für die Berücksichtigung menschlicher Aspekte in der physikalischen Forschung. Zum anderen wurde Shukla im Herbst 2006 als erster deutscher Staatsbürger in die Physikklasse der Königlich Schwedischen Akademie der Wissenschaften berufen, der nur wenige ausgewählte Wissenschaftler aus aller Welt angehören. Als Mitglied der Akademie nominiert er Physikerinnen und Physiker für den Nobelpreis und berät das Nobelpreis-Komitee.
Forschung: staubige Plasmen und Monsterwellen
Mehr als 1.000 Artikel in internationalen Fachzeitschriften hat Prof. Shukla veröffentlicht und durch seine Forschung zahlreiche Fortschritte insbesondere auf dem Gebiet der Plasmatheorie erzielt. Ein Schwerpunkt seiner wissenschaftlichen Arbeit sind "staubige Plasmen“, in denen Prof. Shukla die "Dust Acoustic Waves" entdeckt hat. Das sind elektrostatische Wellen in komplexen Plasmen, die mit bloßem Auge sichtbar sind. Im vergangenen Jahr hat Prof. Shukla gemeinsam mit Kollegen aus den USA das 30 Jahre alte „Geheimnis der Voyager“ gelüftet und durch 3D-Simulation am Computer erstmals erklärt, warum Partikel in den Wirbeln der Sonnenwinde wesentlich heißer werden, als bisher in der Theorie angenommen wurde. Darüber hinaus gelang es Shukla zusammen mit Wissenschaftlern aus Schweden theoretisch zu berechnen und per Computer zu simulieren, wie sich kleine Wellen im Ozean unter bestimmten Voraussetzungen zur so genannten Monsterwelle aufschaukeln und was diese riesige Welle stabilisiert.
Vita Padma Kant Shukla
Padma Kant Shukla wurde 1950 in Tulapur, Indien geboren. Mit 21 wurde er promoviert und wechselte zur Universität Umea in Schweden. 1973 kam er an die Ruhr-Universität nach Bochum und arbeitet hier seitdem an der Fakultät für Physik und Astronomie. Neben seinen Forschungsarbeiten betreut Prof. Shukla Studenten aus unterschiedlichen europäischen Ländern. An der Universität Umea ist er auch weiterhin als Gastprofessor tätig. Prof. Shukla ist Mitglied der Max-Planck-Institute für Plasmaphysik und für extraterrestrische Physik sowie Ehrendoktor der Technischen Universität Lissabon (Portugal). Außerdem ist er Herausgeber bzw. Mitherausgeber mehrerer Fachzeitschriften, unter anderem des „Journal of Plasma Physics“ und des „New Journal of Physics“. Zudem ist er Direktor für Plasmaphysik am „Abdus Salam International Centre for Theoretical Physics“ in Triest (Italien). Seit 1993 Jahren ist Prof. Shukla deutscher Staatsbürger.
Alle interessierten Sternenfreunde sind herzlich zur 29. Bochumer Herbsttagung eingeladen. Im Hörsaal HMA 10 der medizinischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum beginnt um 10 Uhr ein abwechslungsreiches Programm von Amateuren für Amateure.
Weitere Informationen zum Programm gibt es hier
http://www.boheta.de/fset_start.htm

Programm und Anmeldung im Internet
Das ausführliche Programm der Projektwoche, ein Anmeldeformular und weitere Informationen finden sich im Internet unter
http://www.physik.ruhr-uni-bochum.de/schulen/projektwoche/
Tragflächen im Realitätstest
Die Projektwoche hat diesmal drei Schwerpunkte. Die Schülerinnen erfahren in Experimenten, was Röntgenstrahlung und Ultraschall ist und wo die Unterschiede liegen (Projekt „Physik in der Medizin“). Zum Thema „Regenerative Energien“ beschäftigen sie sich u. a. mit Photovoltaik und Windenergie – dabei experimentieren sie zum Beispiel mit einer „künstlichen Sonne“ und einem Windgebläse im Labor. Im Workshop „Nur Fliegen ist schöner“ erforschen die Teilnehmerinnen das „Geheimnis“ der Tragflächen von Flugzeugen: Welchen Einfluss haben die Form der Tragflächen (das Profil) und die Position zum Luftstrom (der Anstellwinkel) auf das Flugverhalten? Selbst gebaute Flügelprofile werden am Ende einem „Realitätstest“ mit einem Modellflugzeug unterzogen.
Bewährt: Intensive Betreuung
Darüber hinaus blicken die Schülerinnen durch das Teleskop der Astronomie auf dem Dach des Gebäudes NA und besuchen das Zeiss-Planetarium in Bochum. Zum Abschluss der Projektwoche stellen die Teilnehmerinnen ihr Wissen im „Physik-Duell“ unter Beweis. Besonders bewährt hat sich in den vergangenen Jahren die intensive Betreuung der Schülerinnen: Studentische Mentorinnen begleiten sie vom gemeinsamen Frühstück am Morgen bis zum Nachmittag. Dabei erfahren die Schülerinnen Wissenswertes und Interessantes über den Hochschulalltag aus erster Hand, lernen den Campus und das Unileben kennen.

Dr. Jens Dreyer promovierte zu Beginn dieses Jahres über das Forschungsprojekt an der Technischen Universität Dortmund (Experimentalphysik Vb) bei Prof. Wolfgang Rhode. Anschließend bearbeitete und analysierte er in der Arbeitsgruppe Hochenergie- und Teilchenphysik von Prof. Julia Becker (Theoretische Physik IV der Ruhr-Universität Bochum) Daten von IceCube, die entweder auf Datenbändern halbjährlich per Schiff oder täglich per Satellit in den Norden geschickt werden. Er, die anderen Forscher und das restliche Team (Koch, Klempner, Arzt etc.) sind nun neun Monate lang völlig von der Außenwelt abgeschnitten. Zwar sind sie via Satellit telefonisch erreichbar und auch die wissenschaftlichen Daten werden regelmäßig nach Deutschland übertragen – doch egal was passiert: Kein Transportmittel der Welt schafft es während des langen polaren Winters von Februar bis Oktober, die Station zu erreichen. Temperaturen bis minus 60 Grad, Dunkelheit, Stürme und Distanzen von vielen tausenden Kilometern sind unüberwindbare Grenzen. Kein Wunder, dass die University Wisconsin-Madison ihre „Winter Over Experiment Operators“ entsprechend vorbereitet.
Vorbereitungen: Madison – Delaware – Denver
Vor Reiseantritt hat Dreyer in Madison, Delaware und Denver für den mehrmonatigen Ausnahmezustand trainiert. In Madison wurde er mit dem entsprechenden Datenverarbeitungssystem und der Hardware vertraut gemacht, um eine optimale Überwachung der Armada von Computern sowie ggf. die Behebung von technischen Problemen des Forschungsprojekts IceCube garantieren zu können. Auch hatte Dreyer erstmals die Gelegenheit, per Computer den Detektor in der Antarktis zu steuern. In Delaware, der nächsten Station hat der Neutrino-Forscher den Umgang mit IceTop erlernt. IceTop ist ein Teil von IceCube, der zur Messung kosmischer Strahlung von der südlichen Hemisphäre eingesetzt wird. Anschließend verbrachte der Physiker zwei Wochen in Denver. Dort wurde er in „Wilderness Medicine“ geschult. Nach einem speziellen Erste-Hilfe-Kurs für Unfallversorgung in Extremsituationen wurde er in einem psychologischen Test mit rund 800 Fragen auf seine psychologische Konstitution für den Ausnahmezustand am Südpol geprüft. In der zweiten Woche ging es gleich mit dem Brandschutztraining der „Rocky Mountain Fire Academy“ weiter. Unter realen Bedingungen einer Brandsituation probten die 30 Teilnehmer Rettungsübungen für den Ernstfall. „Das war körperlich zwar total anstrengend, hat aber auch irrsinnig Spaß gemacht“, berichtet Dreyer.
Anreise: Frankfurt – Singapur – Melbourne – Christchurch – McMurdo - Südpol
Insgesamt 13 Tage – vom Abflug in Frankfurt am Main – war Dreyer unterwegs, um an sein Ziel, die berühmte Amundsen-Scott-Station, zu gelangen. „Es ist schon ein bisschen aufregend“, so Dreyer . „Einerseits freue ich mich auf den Südpol und die damit verbundene Herausforderung. Andererseits ist es auch schade, Freunde und Familie zurückzulassen“, fügte er dann noch vor seinem Abflug nach Singapur hinzu. In Singapur angekommen ging es gleich weiter über Melbourne nach Christchurch, Neuseeland. Im CDC (Clothing Distribution Center) wird er mit Spezialkleidung für den Südpol ausstaffiert. Für den Flug von Christchurch nach McMurdo mit einer Boeing C17 schlüpfte der Forscher erstmals in seine Extreme Cold Weather Wear, um sich gegen die extrem kalten Temperaturen im ewigen Eis zu wappnen. Und tatsächlich: die Polarkleidung hielt, was ihr Name verspricht, denn in McMurdo ist der Himmel zwar bedeckt und die Temperaturen liegen bei -20°C, aber „es fühlt sich nicht kalt an“, versicherte Dreyer.
Ankunft: Erster Einsatz am zweiten Tag
Eine Hercules-Maschine brachte den Naturwissenschaftler am 2. November ins ewige Eis. Sein Gepäck erreichte den Pol allerdings mit zweitägiger Verspätung. „Es ist gar nicht so einfach, dieses in dem engen Zimmer auszupacken und die Kleidung entsprechend einzuräumen - das hat etwas von Tetris. Zwar ist das Zimmer klein, aber auch total gemütlich“, beschreibt Dreyer seine neue Herberge in der Antarktis. Um sich an die Höhe und die trockene Luft zu gewöhnen, ist in den ersten Tagen viel Trinken - mindestens vier Liter - und viel Schlaf angesagt. Offensichtlich scheint sein Körper den ungewohnten Klimabedingungen erfolgreich zu trotzen, denn die erste medizinische Untersuchung ist für den Physiker gut verlaufen. Dafür musste ein anderes Mitglied der Station krankheitsbedingt nach Mc Murdo geflogen werden. So hatte Dreyer als Mitglied der „Fire Brigade“, die zum „Emergency Response Team“ gehört, gleich am zweiten Tag seinen ersten Einsatz und half dem Arzt bei der Evakuierung des Patienten. „Es ist alles glatt gelaufen und dem Patienten geht es auch schon besser“, berichtete Dreyer erleichtert. Neben seiner Unterstützung der Fire Brigade ist sein Hauptauftrag, die Armada von Computern zu überwachen. „In den nächsten Tagen geht es dann endlich nach draußen zum Detektor“ freut sich Dreyer.
Zum Projekt IceCube
Das Großteleskop IceCube nutzt das kristallklare Eis des Südpols, um nach Spuren von hochenergetischen kosmischen Neutrinos zu suchen – „geisterhafte“ Teilchen, die aber wichtige Erkenntnisse über die ungeklärte Herkunft der kosmischen Strahlung liefern. Die kosmische Strahlung besteht aus geladenen Teilchen, die von kosmischen Magnetfeldern abgelenkt werden. Darum kann man ihren Ursprung nicht identifizieren. An der gleichen Stelle werden auch Neutrinos produziert. Diese neutralen, sehr leichten Teilchen bewegen sich auf einer nahezu schnurgeraden Bahn, ohne von Magnetfeldern beeinflusst zu werden. Sobald sie durch die Erde hindurch gehen, verwandeln sich einige der Neutrinos in Myonen, die einen Lichtkegel hinter sich her ziehen. Den können Sensoren erfassen. Daher verfügt IceCube derzeit über 79 Kabelstränge mit 4.740 Sensoren, die in mit heißem Wasser gebohrten Löchern bis zu 2.500 Meter tief ins Eis versenkt werden. Mit Hilfe der Ankunftszeiten des Lichts können die Forscher die Herkunft der Neutrinos berechnen. Jens Dreyer hilft, den Detektor dieses Jahr vor Ort zu komplettieren. Das internationale Forschungsprojekt wurde von der University of Wisconsin in Madison entwickelt und von der amerikanischen Wissenschaftsstiftung NSF mit mehreren europäischen Universitäten (Schweden, Schweiz, Großbritannien, Belgien, Deutschland) kofinanziert. Mit einem Budget von 295 Millionen Dollar handelt es sich um das ehrgeizigste und teuerste Forschungsprojekt, das gegenwärtig in der Antarktis durchgeführt wird.
Angeklickt:
Jens Dreyers Blogg: http://hunnenhorst.wordpress.com/
Dr. Julia Becker, Ruhr-Universität Bochum: www.tp4.rub.de/hat/
Prof. Wolfgang Rhode Arbeitsgruppe: app.tu-dortmund.de/
IceCube: www.icecube.wisc.edu/
Weitere Informationen
Janine Bruder, Öffentlichkeitsarbeit und Marketing der Fakultät für Physik und Astronomie der RUB, Tel. 0234/32-27312


RUB-Forscher in Nature: Transport einzelner Elektronen geglückt
Auf dem Weg zum komplexen Quantenbit und dem Computer von morgen Mehr

Die Astronomische Arbeitsgemeinschaft Bochum und die VdS-Fachgruppe Astrofotografie veranstalten am 12. November 2011 unter wissenschaftlicher Begleitung des Astronomischen Instituts der Bochumer Ruhr-Universität (AIRUB) ihre nunmehr 30. Tagung. Weiterlesen...
Alle Fotos und Informationen zur 19. Projektwoche für Schülerinnen sind hier zu finden.
Neben Albert Einstein, Marie Curie und Isaac Newton findet sich auch Prof. Dr. Dr. h.c. Hartmut Zabel in der Sammlung prominenter Physikerinnen und Physiker der bekannten Bildagentur des AIP wieder. Zehn Fotografien dokumentieren den Aufenthalt Zabels aus seiner Zeit als Physikprofessor an der Universität von Illinois. Weiterlesen...

Effiziente Lichtquellen, kontrollierte Materialsynthese und neue biomedizinische Verfahren – viele Anwendungen sind für Mikroplasmen denkbar. Damit Bochumer Wissenschaftler die Physik dieser Plasmen auch in Zukunft untersuchen können, fördert die Deutsche Forschungsgemeinschaft die RUB-Forschergruppe FOR 1123 („Physics of Microplasmas“) für weitere drei Jahre mit rund 1.6 Millionen Euro. Das Team um Prof. Dr. Achim von Keudell und Prof. Dr. Jörg Winter bündelt die experimentelle und theoretische Expertise aus dem Research Department „Plasmas with Complex Interactions“. Weiterlesen...
Das Astronomische Institut der Fakultät für Physik und Astronomie der
Ruhr-Universität Bochum lädt alle Himmelsfreunde zu einem Blick durch das fakultätseigene Teleskop ein. Auf dem Dach des NA-Gebäudes haben die Besucher/innen die Gelegenheit, Venus, Jupiter und Co. sowohl in einem hand- als auch einem computergesteuerten Teleskop unter fachkundiger Erklärung zu bestaunen.
Die Führung beginnt heute, am 16. Januar 2012 um 17 Uhr. Treffpunkt ist der Nordeingang des NA-Gebäudes vor dem Aufzug.

Unter dem Motto "In unbekannte Welten schauen" haben die Schülerinnen der 8. und 9. Klasse im Rahmen der Projektwoche
(11.-15. Oktober 2010) die Gelegenheit, sich über das Studium der Physik aus erster Hand zu infomieren und zu experimentieren, was das Zeug hält. Wir heißen alle Teilnehmerinnen herzlich Willkommen!
Bochum – Am bundesweiten Mädchen-Zukunftstag schauten 84 Schülerinnen hinter die Kulissen der Fakultät für Physik und Astronomie der Ruhr-Universität Bochum. In spannenden Workshops mit vielen Experimenten wurden unter anderem radioaktive Strahlen, Blitze und Ultraschallwellen untersucht, um zu zeigen, dass Physik auch etwas für Mädchen ist.
Am Donnerstag, den 14. April 2011 öffnete der Fachbereich Physik und Astronomie der RUB seine Türen für den weiblichen Nachwuchs. In praxisnahen Kursen zum Mitmachen und Ausprobieren konnten 84 Schülerinnen der Klassen 8-10 in der Fakultät für Physik und Astronomie auf Entdeckungsreise gehen.
Bei der Begrüßung freute sich der Studiendekan Prof. Dr. von Keudell über das hohe Interesse am Studiengang Physik. „Die Nachfrage überstieg bei weitem die Zahl der vorhandenen Plätze“, stellt Frau Dr. Möller, Referentin für Studienangelegenheiten und Öffentlichkeitsarbeit, erfreut fest.
Nach einem gemeinsamen Mittagessen konnten die Mädels in fünf verschiedenen Workshops frisch gestärkt losexperimentieren. Unter Anleitung forschten sie an spannenden Themengebieten der Physik. Wie entsteht Radioaktivität? Welche Wirkung haben radioaktive Strahlen? Warum kann man diese nicht sehen, nicht spüren oder riechen? Antworten auf diese Fragen fanden die Nachwuchsforscherinnen im Projekt „Radioaktivität ist überall“. Wahrhaftige Spannung erzeugten die Jungwissenschaftlerinnen des Projekts „Blitze im Labor und zum Anfassen“ mit einer selbstgebauten Influenzmaschine. Um Kernreaktionen bzw. ionisierende Strahlung nachweisen zu können, kam hier die Nebelkammer zum Einsatz. Im Projekt „Physik in der Medizin“ untersuchten die Schülerinnen die moderne medizinische Diagnostik und führten Versuche zur Schallentstehung, Schallausbereitung, Reflexion und Transmission durch. Der Frage, warum tonnenschwere Flugzeuge fliegen können, konnten die Teilnehmerinnen der Gruppe „Nur Fliegen ist schöner“ nachgehen.
In dem brandneuen Workshop „Einblick in den Beruf der Physiklaborantin“ erfuhren die Schülerinnen aus erster Hand alles über die Arbeitsweise und den Arbeitsalltag einer Physiklaborantin.
„Beim Girl’s Day wollen wir zeigen, dass Physik auch für Mädchen faszinierend und spannend sein kann. Ihnen die Vielfalt und das breite Spektrum der Berufsmöglichkeiten mit einem Physikstudium näher zu bringen, liegt unserer Fakultät sehr am Herzen“, erläutert Frau Möller abschließend.
Weitere Informationen gibt es bei:
J. Bruder, Referentin für Marketing und Öffentlichkeitsarbeit, Fakultät für Physik und Astronomie der RUB, Tel. 0234/32-28447
Turbulente ForschungWelche Strukturen und Eigenschaften Magnetfelder in astrophysikalischen Systemen besitzen und wie sie entstanden sind, untersuchen RUB-Physiker in der Forschergruppe 1048. Das Projekt „Instabilities, Turbulence and Transport in Magnetic Fields“ läuft seit 2008 und wird für weitere drei Jahre mit 1,46 Millionen Euro von der DFG gefördert.

Welche Strukturen und Eigenschaften Magnetfelder in astrophysikalischen Systemen besitzen und wie sie entstanden sind, untersuchen RUB-Physiker in der Forschergruppe 1048. Das Projekt „Instabilities, Turbulence and Transport in Magnetic Fields“ läuft seit 2008 und wird für weitere drei Jahre mit 1,46 Millionen Euro von der DFG gefördert. Mehr...
Associate Editor of PoPThe American Physical Society (APS) and the American Institute of Physics (AIP) have chosen/appointed Professor Padma Kant Shukla (RUB International Chair) as the Physical Review E (PRE) Editorial Board Member and the Associate Editor of Physics of Plasmas (PoP), respectively, for the next three years starting January 1st, 2012. Weiterlesen...

3+3+5 = 938
Ein Kuchen wiegt so viel wie die Summe seiner Zutaten. Bei den kleinsten Teilchen der Materie ist diese Rechnung leider nicht so einfach. So besteht ein Proton zum Beispiel aus zwei sog. up- und einem down-Quark mit den Massen 3 MeV/c hoch 2 und 5 MeV/c hoch 2 (Megaelektronenvolt/Lichtgeschwindigkeit zum Quadrat). Die simple Rechnung ergäbe eine Masse von 11, doch Messungen zeigen mit 938 MeV/c hoch 2 rund neunzigmal mehr. Eine fundamentale Frage der Teilchenphysik ist damit immer noch offen: Woher kommt der Großteil der Masse, wenn nicht aus den Quarks?
Komplexer Detektor zur Energiemessung
Mit dem äußerst komplexen PANDA-Detektor gehen die RUB-Physiker dieser Frage nach. PANDA besteht aus vielen einzelnen Teildetektoren, deren Aufgabe es ist, die Teilchenflugrichtung, die Energie oder die Identität der Teilchen zu bestimmen. Die Bochumer PANDA-Gruppe arbeitet an einem sog. elektromagnetischen Kalorimeter (EMC), einem Detektorteil, das die Energie von Photonen und Elektronen misst. Dabei geht es sowohl um den technischen Aufbau des Experiments und die Entwicklung des EMC als auch um die zukünftigen Tests und entsprechende Computersimulationen. Im Frühjahr 2011 soll ein erster Prototyp fertig sein. Bis es mit dem PANDA-Experiment soweit ist, kooperiert der Bochumer Lehrstuhl für Experimentalphysik I zusätzlich mit dem Pekinger BES-III-Experiment (Beijing Spectrometer), das im Gegensatz zu PANDA kollidierende Elektronen und Positronen nutzt, um neuartige Teilchenzustände zu entdecken und deshalb mit PANDA überlappende Fragestellungen untersucht. Insgesamt arbeiten im PANDA-Projekt über 450 Wissenschaftler aus 17 Ländern weltweit zusammen.
FAIR gestartet
Am gestrigen Montag unterzeichneten Wissenschaftsminister und Staatssekretäre aus neun Ländern Asiens, Ost- und Westeuropas das internationale Übereinkommen über den Bau und den Betrieb von FAIR für die Forschung mit Antiprotonen und Ionen in Europa. FAIR ist eines der größten Forschungsvorhaben und komplexesten Beschleunigerzentren weltweit. An den Kosten für die Errichtung und Inbetriebnahme von rund einer Milliarde Euro trägt Deutschland knapp drei Viertel, wozu Hessen 90 Millionen Euro beiträgt. Größter internationaler Partner ist Russland, das 178 Millionen Euro bereitstellt. Im Anschluss an die Vertragsunterzeichnung wurde die FAIR GmbH gegründet, bei der die Unterzeichnerstaaten Gesellschafter sind. Die GmbH ist zuständig für Bau und Betrieb der neuen Anlage. Der Tiefbau beginnt im Winter 2011/2012. Die „Anlage der nächsten Generation“ baut auf die Beschleuniger des GSI Helmholtz-Zentrums für Schwerionenforschung auf – dann wird auch der PANDA-Detektor ein Teil dieser komplexen Anlage sein.
Nach einem gemeinsamen Frühstück experimentierten und forschten die Nachwuchswissenschaftlerinnen und –wissenschaftler frisch gestärkt in ihren Projekten.
Am Nachmittag reisten die Schülerinnen und Schüler in die Weiten des Universums. Gut, dass man dafür nicht als Astronautin oder Astronaut ins Weltall geschossen werden muss, sondern einfach das Planetarium besuchen kann. Der Kuppelraum des Zeiss-Planetariums mit dem 20 m durchmessenden künstlichen Sternenhimmel verschaffte den jungen Sternenfreunden einen Einblick ins Universum.
Da das gemeinsame Frühstück zur Projektwoche einfach dazu gehört, durfte es auch an dem heutigen Morgen für einen guten Start in einen weiteren aufregenden Projekttag nicht fehlen.
Nach der gemeinsamen Stärkung ging es in den einzelnen Workshops in den Endspurt: Die letzten Versuche wurden durchgeführt, ausgewertet und die Ergebnisse kompakt und anschaulich als Poster dargestellt. Bei der Gestaltung der Poster konnten die Nachwuchsphysikerinnen und –physiker ihrer Kreativität freien Lauf lassen.
Um den Schülerinnen und Schülern einen möglichst realen Einblick in den Lehr- und Arbeitsalltag unserer Studierenden bieten zu können, darf natürlich ein Besuch in den Laboren nicht fehlen. Daher erkundeten sie am heutigen Nachmittag unter fachkundiger Anleitung unsere hochmodernen Forschungslabore.
Zum Finale der Projektwoche schmückte heute eine Galerie aus Postern den Eingangsbereich des Alfried-Krupp Schülerlabors. Nachdem alle Gruppen die Ergebnisse ihrer Experimente vorgestellt hatten, hieß es: Wer ist fit in Physik und wer kann das Duell der Physik-Giganten für sich gewinnen? Das Physik-Duell ist für den naturwissenschaftlichen Nachwuchs sicher der Höhepunkt der Projektwoche. Die einzelnen Projektgruppen traten gegeneinander an und konnten ihr erworbenes Wissen unter Beweis stellen. Welche Farbe wird an einem Prisma am stärksten gebrochen? Wie viele Sterne hat unsere Milchstraße? Welche Kräfte wirken auf ein Flugzeug? Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Workshops „Physik in der Medizin“ wussten auf all diese kniffeligen Fragen die richtige Antwort und wurden als Gewinner mit Medaillen belohnt.
Bei einem gemütlichen Pizzaessen ging die 18. Projektwoche zu Ende.
The Blaise Pascal Research Chairs were established in 1996 by the French State and the Ile-de-France region. This is the most important French Prize for foreign scientists. This year one of the chairs has been awarded to the theoretical physicist Prof. Dr. Konstantin Efetov from the Ruhr University Bochum.
A scientific committee selects 4-5 candidates every year and since 1996 approximately 60 scientists from all over the world and all scientific fields (exact sciences, life sciences, humanities and social sciences, applied sciences and new technologies) have held this chair. In 2011 a multi-disciplinary jury, in association with the French Institute, has awarded four chairs, one of them being in physics. For the first time, this prize is given to a scientist from Germany.
Each chair allows the foreign scientist to be hosted for 12 full months, possibly spread over 2 years, in one or more well-known Higher Learning or Research Institutions in Paris/Ile-de-France that are focused on a particular scientific project and are able to provide the suitable environment, equipment and means required.
The global financial amount attributed to each project can go up to 200.000 € which includes among other things, salaries, social charges, taxes, accompanying expenses. A multi-disciplinary jury, in association with the French Institute, has selected four applicants for 2011 based on the scientific interest of the project for Ile-de-France Region, on its interdisciplinary characteristic and the quality of the application.
Kontakt:
Prof. Dr. Konstanin Efetov, Theoretische Physik III der Fakultät für Physik und Astronomie der RUB, Tel. 0234/32- 23737


Mit einem bundesweiten Aktionstag „Türen auf“ feierte die Sendung mit der Maus am 10. Juli 2011 ihren 40. Geburtstag. Auch in der Fakultät für Physik und Astronomie öffneten sich die Türen für die Mausfans. In 6 Workshops entdeckten die kleinen Forscher die Physik. mehr...
20.01.2012
Die DFG-Forschergruppe „Physics of Microplasmas“ geht in die zweite Phase: Kleinste Plasmen unter extremen Bedingungen.
Mikroplasmen können bei Atmosphärendruck betrieben werden, besitzen aber dennoch Nicht-Gleichgewichts-Charakter mit hohen Elektronen- aber geringen Gastemperaturen. Dies macht sie für eine Vielzahl von Anwendungen höchst interessant. Die Grundlagen dieser neuartigen Plasmen werden in der Forschergruppe FOR1123 erarbeitet, die die experimentelle und theoretische Expertise auf diesem Gebiet aus dem Research Department „Plasmas with Complex Interactions“ bündelt. Die DFG fördert die Forschergruppe mit etwa 1.6 Millionen Euro für weitere drei Jahre.
Vom 25. bis 30. Juli boten die Natur- und Ingenieurwissenschaften der RUB und das Alfried-Krupp-Schülerlabor ein vielfältiges Programm mit Experimenten, Führungen und Vorlesungen.
Organisiert von der Jungen Uni beteiligte sich auch die Fakultät für Physik und Astronomie mit spannenden Workshops an der MINT-Sommerprojektwoche. mehr...


Es ist soweit: Die LOFAR-Station DE605 auf dem Gelände des Forschungszentrums Jülich wurde feierlich eröffnet. Die Antennenstation ist integraler Bestandteil des digitalen Radioteleskops und europäischen Großprojekts LOFAR
(Low Frequency Array) und trägt dazu bei, langwellige Radiostrahlung aus der Frühzeit des Universums zu messen.
Welche Strukturen und Eigenschaften Magnetfelder in astrophysikalischen Systemen besitzen und wie sie entstanden sind, untersuchen RUB-Physiker in der Forschergruppe 1048. Das Projekt „Instabilities, Turbulence and Transport in Magnetic Fields“ läuft seit 2008 und wird für weitere drei Jahre mit 1,46 Millionen Euro von der DFG gefördert. Mehr...
RUB-Forscher in Nature: Transport einzelner Elektronen geglückt.
Auf dem Weg zum komplexen Quantenbit und dem Computer von morgen.
Mehr
Physik macht gesund - physikalische Anwendungen in der Medizin
Der nächste Vortrag findet am 12. November 2011 im ZEISS Planetarium Bochum mit den Referenten PD Dr. Jan Meijer (Nuklearphysik an der Ruhr-Universität Bochum) und Dr. Margot Jonas (NUklearmedizin am Universitätsklinikum Bochum-Langendreer) statt. Das Thema lautet: Radionuklide - Wie man mit nuklearen Methoden Krebs bekämpft? Weitere Informationen
Im Rahmen der Japan-Woche an der RUB hält Prof. Dr. Uwe Czarnetzki (Plasmaphysik) beim Interdisziplinären Symposium am Dienstag, den 22. November einen Vortrag zum Thema: "Wissenschaftlicher Austausch mit Japan in der Plasma-Physik und-Technologie. Alle interessierten Studierende und Wissenschaftler/-innen sind herzlich dazu eingeladen, dem Interdisziplinären Symposium beizuwohnen. Weiterlesen...
Die American Physical Society beruft Prof. Dr. Dr. h.c. Hartmut Zabel zum Divisional Associate Editor (DAE)26.01.2012
In den nächsten drei Jahren wird Hartmut Zabel Mitglied des Editorial Boards der Zeitschrift Physical Review Letters sein
Für seine Reputation im Bereich der kondensierten Materie wurde der Bochumer Festkörperphysiker durch den Chief Editor von Physical Review Letters (PRL) zum Divisional Associate Editor benannt. „Zwar habe ich letztes Jahr den ‚Outstanding Referee Award’ von der American Physical Society bekommen, nun auch in das Editorial Board berufen zu werden, hat mich sehr überrascht. Diese Verantwortung ist eine besondere Ehre für mich“, freut sich Hartmut Zabel über seine Berufung. Weiterlesen...
Die Didaktik der Physik der RUB fördert neue Wege der Zusammenarbeit zwischen Schule und Hochschule für einen fortschrittlichen Physikunterricht. Weiterlesen...
Warum der Sonnenwind rautenförmig istWarum die Temperaturen im Sonnenwind in bestimmten Richtungen nahezu gleich sind und wieso verschiedene Energiedichten beinahe identisch sind, war bislang völlig unverstanden. Mit einem neuen Ansatz zur Berechnung von Instabilitätskriterien für Plasmen lösten Bochumer Forscher um Prof. Dr. Reinhard Schlickeiser (Lehrstuhl für Theoretische Physik IV) beide Probleme auf einmal. Weiterlesen...
Physics Symposium at the Royal Swedish Academy of SciencesAcademician Professor Padma Kant Shukla CorrFRSE and FORMemb of the Physics Class of the Royal Swedish Academy of Sciences (KVA) and the Royal Swedish Academy of Engineering Sciences (IVA) was invited to deliver a plenary talk on Dusty Plasmas at the Physics Symposium (15-17 November 2011) of the Royal Swedish Academy of Sciences (KVA) that awards the Nobel Prize in Physics. Weiterlesen...
Die American Physical Society beruft Prof. Dr. Dr. h.c. Hartmut Zabel zum Divisional Associate Editor (DAE)26.01.2012
In den nächsten drei Jahren wird Hartmut Zabel Mitglied des Editorial Boards der Zeitschrift Physical Review Letters sein
Für seine Reputation im Bereich der kondensierten Materie wurde der Bochumer Festkörperphysiker durch den Chief Editor von Physical Review Letters (PRL) zum Divisional Associate Editor benannt. „Zwar habe ich letztes Jahr den ‚Outstanding Referee Award’ von der American Physical Society bekommen, nun auch in das Editorial Board berufen zu werden, hat mich sehr überrascht. Diese Verantwortung ist eine besondere Ehre für mich“, freut sich Hartmut Zabel über seine Berufung. Weiterlesen...
Alle interessierten Sternenfreunde sind herzlich zur 29. Bochumer Herbsttagung eingeladen. Im Hörsaal HMA 10 der medizinischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum beginnt um 10 Uhr ein abwechslungsreiches Programm von Amateuren für Amateure.
Weitere Informationen zum Programm gibt es hier
http://www.boheta.de/fset_start.htm
SFB 491 der RUB und UDE: Abschluss der DFG-Förderung
Große internationale Konferenz gibt Überblick über die Forschungsergebnisse Mehr...

RUB-Forscher in Nature: Transport einzelner Elektronen geglückt.
Auf dem Weg zum komplexen Quantenbit und dem Computer von morgen.
Mehr
Es ist soweit: Die LOFAR-Station DE605 auf dem Gelände des Forschungszentrums Jülich wurde feierlich eröffnet. Die Antennenstation ist integraler Bestandteil des digitalen Radioteleskops und europäischen Großprojekts LOFAR
(Low Frequency Array) und trägt dazu bei, langwellige Radiostrahlung aus der Frühzeit des Universums zu messen. Mehr...
30 Jahre Bochumer Herbsttagung (BoHeTa) der Amateurastronomen Die Astronomische Arbeitsgemeinschaft Bochum und die VdS-Fachgruppe Astrofotografie veranstalten am 12. November 2011 unter wissenschaftlicher Begleitung des Astronomischen Instituts der Bochumer Ruhr-Universität (AIRUB) ihre nunmehr 30. Tagung. Mehr...
24.11.2011
Academician Professor Padma Kant Shukla CorrFRSE and Foreign Member of the Physics Class of the Royal Swedish Academy of Sciences (KVA) and the Royal Swedish Academy of Engineering Sciences (IVA) was invited to deliver a plenary talk on Relativistic Nonlinear Quantum Plasmas at Nanoscales at the International Symposium on the Frontiers of Fundamental Physics (21-23 November 2011) at the University of Udine, Italy. Weiterlesen...
RUB-Physiker Prof. Efetov zum Fellow der American Physical Society ernanntDie American Physical Society (APS) hat Prof Dr. Konstantin Efetov der Fakultät für Physik und Astronomie zum Fellow der APS gewählt. Diese Auszeichnung erhielt Prof. Efetov für seine herausragenden Leistungen für die Entwicklung der Supersymmetrie-Methode und ihre Anwendung in der theoretischen Untersuchung ungeordneter, granularer und mesoskopischer Metalle und Supraleiter. Weiterlesen...
Wind ist ein kostenloser, sauberer und erneuerbarer Rohstoff, der für die Zukunft der Energieversorgung in Deutschland immer mehr an Bedeutung gewinnt. Doch wie funktionieren die riesigen Windkraftanlagen eigentlich und warum sind sie so nützlich? mehr...
RUB-Physiker machen hochpräzise Experimente zur Dynamik in Spinventilen
Rotierende magnetische Momente: Applied Physics Letters berichtet
Mehr ...
Neutrinojagd und Currywurst am SüdpolDer Winter im Forschungscamp Amundsen Scott in der Antarktis neigt sich dem Ende zu und auch für Jens Dreyer heißt es Abschied nehmen – 13 Monate am südlichsten Punkt der Erde liegen hinter ihm. In dieser Zeit half der Physiker aus dem Ruhrgebiet als Winter-Over, das größte Neutrino-Teleskop der Welt IceCube zu komplettieren. Gestern landete Dreyer nach einem Jahr Südpolaufenthalt wieder in Deutschland. Weiterlesen...
„Eine didaktische Revolution“Atmung anstelle von Gasgesetzen und Zellmembranen als Modelle für elektrische Schaltkreise. Die Physiker haben die Ausbildung für Biologie-Studierende in ihrem Fach völlig umgekrempelt. „Das ist didaktisch eine kleine Revolution“, sagt Dr. Dirk Meyer (Fakultät für Physik und Astronomie). „Alle Versuche sind komplett umgestrickt.“ Weiterlesen...

Astronomen entdecken ersten rasenden Stern außerhalb der Milchstraße
RUBIN: Supernova lässt Rückschlüsse aufs Tempo zu
Auf der Suche nach ihrer Spezialität – bisher unbekannten „Geistergalaxien“ – haben RUB-Astronomen einen Sensationsfund gemacht: Sie entdeckten einen rasend schnellen massereichen Stern, den ersten außerhalb unserer eigenen Galaxie. Und er ist auch noch der schnellste, den man bisher nachweisen konnte.
Ruhrgebietsphysiker Dr. Jens Dreyer über seine AntarktisüberwinterungIn einem ersten Interview berichtet Dreyer über den harten Winter im ewigen Eis, die Jagd nach Neutrinos und kulinarische Ausflüge in die Ruhrgebietsküche auf der Südpolstation. Weiterlesen...
30.10.2011
Academician Professor Padma Kant Shukla CorrFRSE, RUB International Chair holder and Foreign Member of IVA (the Royal Swedish Academy of Engineering Sciences) and KVA (the Royal Swedish Academy of Sciences), attended the 92nd Annual Meeting Activities of the IVA, Stockholm during the period 27-28 October 2011. Weiterlesen...