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Diesen und zahllosen anderen kleinen und großen Fragen gehen Physikerinnen und Physiker auf den Grund: Die Entstehung des Universums interessiert sie ebenso sehr wie die Wechselwirkung zwischen den kleinsten Elementarteilchen. Die physikalische Forschung basiert auf einem ständigen Wechselspiel zwischen theoretischen Überlegungen und Berechnungen sowie experimentellen Versuchen und sorgfältiger Beobachtung. Oft geht es darum, Theorien über die Gesetzmäßigkeiten der Natur zu entwerfen und im Experiment zu überprüfen oder umgekehrt Ergebnisse von Experimenten oder Beobachtungen theoretisch zu erklären. Als Sprache verwendet die Physik die Mathematik.

Als beispielsweise Heike Kamerlingh Onnes 1911 zufällig entdeckte, dass manche Metalle bei starker Abkühlung unterhalb einer bestimmten Temperatur ihren elektrischen Widerstand verlieren und „supraleitend“ werden, war die theoretische Physik herausgefordert, dafür eine Erklärung zu geben. Erst ein halbes Jahrhundert später gelang ihr dies mit der Vorstellung, dass die Metallelektronen, die als Spin 1/2-Teilchen dem Pauli-Prinzip gehorchen, sich paarweise im supraleitenden Zustand zu sogenannten Bosonen (Cooper-Paare) zusammenschließen.
Andererseits kann auch die theoretische Physik die Experimentalphysik herausfordern: Albert Einstein hatte durch intensives Nachdenken das Phänomen der Erdanziehung und der Schwerkraft zwischen den Himmelskörpern mit den Vorgängen in einem Fahrstuhl in Zusammenhang gebracht und es in einer Gravitationstheorie von „abstrakter Schönheit“
gebannt. Die beobachtende und messende Physik konnte Teile diese Theorie erst viele Jahre später – und längst nicht vollständig – verifizieren.
Unter Zuhilfenahme ihrer Methoden und Erkenntnissen beeinflusst die Physik auch die Ingenieurwissenschaften und andere Naturwissenschaften. Beispielsweise inspirieren Physikerinnen und Physiker gern Fachgebiete wie die Chemie oder die Biologie.

Die physikalische Forschung führt nicht nur zu Erkenntnisfortschritt, sondern bereichert unser Leben. Moderne Technik ist ohne Physik nicht denkbar. Wie kann uns doch beispielsweise ein MP3-Player eine langweilige Bahnfahrt versüßen oder ein 3D-Fernseher unsere Augen verzaubern?
Sie faszinieren technische Wunder ebenso wie Wunder der Natur? Sie wollen aber über die Phänomene der Natur und moderne Technologien nicht nur staunen, sondern diese auch erklären? Dann bietet Ihnen ein Physikstudium an der Ruhr-Universität Bochum die Gelegenheit, Lösungsansätze für bisher ungeklärte physikalische Fragestellungen zu finden. Dabei werden Sie schnell merken, dass es in der Physik nicht auf das Auswendiglernen ankommt. Viel wichtiger ist es, Daten und Fakten kritisch zu analysieren und zu strukturieren, Gesetzmäßigkeiten zu erkennen und Zusammenhänge herzustellen.

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Was soll ich bloß studieren.....