Kontakt

Dr. Ivonne Möller
NB 02/172
Dekanat der Fakultät für Physik und Astronomie
Ruhr-Universität Bochum
44780 Bochum

Tel.: +49 (234) 32 - 29105
Fax: +49 (234) 32 - 14447

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Plakat

Wann und Wo?

samstags im Hörsaal H-NA an der Ruhr-Universtät Bochum

Für wen?

Alle Physik-Interessierten von jung bis alt sind herzlich eingeladen.

Was kostet es?

Nichts - sie können einfach kommen (ohne Anmeldung).

Unser Programm

Physik des Lichts - von den Grundlagen bis hin zu den modernsten Forschungsmethoden

Die Fakultät hat in der diesjährigen Vortragsreihe das Thema „Physik des Lichts“ in den Vordergrund gestellt und folgt damit dem Internationalen Jahr des Lichts der UN. Die Vorträge finden in dem großen Physik-Hörsaal H-NA an der Ruhr-Universität Bochum statt, in dem sonst die Studierenden unterrichtet werden. Wir werden untersuchen, was Licht überhaupt ist, wie man es untersucht und welche anderen physikalischen Größen man mit Licht analysieren kann. Neben diesen Grundlagen werden wir die vier Säulen unserer Fakultät vorstellen: die Astrophysik, die Festkörperphysik, die Kern- und Teilchenphysik und die Plasmaphysik. In allen Bereichen wird Licht eingesetzt, um offene Fragen zu erforschen und neue Erkenntnisse zu gewinnen. Den Abschluss der Vortragsreihe bildet ein Vortrag über Licht in Alltagssituationen. Wir werden viele Experimente vorführen und die Fragen ergründen, warum entsteht ein Regenbogen und warum ist der Himmel blau.

 

Die Veranstaltungen findet einmal im Monat von Oktober bis März samstags 11.00-13.00 Uhr im Hörsaal H-NA an der Ruhr-Universität Bochum statt.

ab 10:30 Uhr     Kaffee und Tee

          Wir laden alle Interessierten
          herzlich ein, mit uns einen
          Blick in fremde Welten zu werfen
          und Physik live zu erleben.

11:00 - 12:00 Uhr         Vortrag
12:00 - 12:15 Uhr     Diskussion
12:15 - 13:00 Uhr    Laborführung
    oder  Mitmach-  
    Experimente
Jan Benedikt 24.10.15
Ulrich Wiedner 21.11.15
Ralf-Jürgen Dettmar 19.12.15
Daniel Hägele 23.01.16
Judith Golda 20.02.16
Volker Schulz-von der Gathen 20.02.16
Achim von Keudell 12.03.16
 
 
 
 
 


Im Anschluss an die Vorträge öffnen entweder die Physikerinnen und Physiker ihre Labortüren oder es werden im Schülerlabor Mitmach-Experimente angeboten. Hier können vom Raster-Elektronen-Mikroskop bis zum Teleskop und vom Mikro-Plasma bis zum Teilchenbeschleuniger verschiedene aktuelle Forschungsgegenstände aus der Nähe betrachtet werden - oder mit Haushaltgeräten selber experimentiert werden.

Wir laden alle Interessierten herzlich ein, mit uns Physik live zu erleben und Alltägliches besser zu verstehen.

Fotos der bisherigen Vorträge

24. Oktober 2015

Die Geheimnisse des Lichts: eine Einführung für Anfänger
Prof. Dr. Jan Benedikt

Plasmaphysik, RUB

 

Das Licht ist für uns Menschen, aber auch Tiere, Pflanzen und alle anderen Lebewesen enorm wichtig. Wir können es mit unseren zwei Biosensoren, den Augen, registrieren und damit unsere Umgebung in drei Dimensionen wahrnehmen und verstehen. Aber wie funktioniert eigentlich das Sehen? Und was für Geheimnisse stecken hinter dem Begriff Licht? In diesem Vortrag werden die grundlegenden physikalischen Lichteigenschaften und Prinzipien der Lichterzeugung und des Sehens anschaulich diskutiert und mit zahlreichen Experimenten begleitet.

21. November 2015

Wie beleuchtet man die Geheimnisse der Materie?
Prof. Dr. Ulrich Wiedner
Hadronenphysik, RUB

 

Zu Licht in weiterem Sinne zählen UV-Strahlen, Röntgenstrahlen und γ-Strahlen, die sich nur durch unterschiedliche Energien unterscheiden. Dieses Licht ermöglicht es die Natur und die Materie genauestens zu untersuchen, egal ob es sich um einen Atomkern oder das Universum handelt. Laserstrahlen werden benutzt, um neue exotische Materie zu erzeugen oder Antimaterie zu untersuchen. Der Vortrag gibt einen Einblick darüber, wie und wozu man “Licht” verwendet, um das Dunkel unserer Existenz zu erhellen.

19. Dezember 2015

Die Milchstraße im neuen Licht
Prof. Dr. Ralf-Jürgen Dettmar
Astronomie, RUB

 

Während das Licht der Städte uns kaum mehr einen ungestörten Blich auf das Himmelphänomen "Milchstraße" erlaubt, wurde in den letzten Jahren der Aufbau unserer Heimatgalaxie  durch zahlreiche neue Teleskope und Satelliten in vielen Wellenlängenbereichen neu erfasst.  Dazu werden sowohl Satelliten eingesetzt, die elektromagnetische Strahlung bei höchsten Energien  (sog. Gamma-Strahlung) nachweisen können, wie auch Teleskope, die den interstellaren Staub im Infrarotbereich durchdringen können.  Ebenso tragen hochaufgelöste Karten des Radiohimmels zu Überraschungen bei der Erforschung der Milchstraßengalaxie bei. Die dadurch gewonnenen Erkenntnisse werfen ein  neues  Licht auf die Struktur unserer Galaxis sowie auf ihre Entstehung und Entwicklung.

23. Januar 2016

Vom Laser zu Siegfrieds Tarnkappe - das Wechselspiel von Licht und Materie
Prof. Dr. Daniel Hägele
Festkörperphysik, RUB

 

Physikerinnen und Physiker haben in den letzten hundertfünfzig Jahren das Wechselspiel von Licht und Materie gelernt und perfektioniert. Erfindungen wie der Laser oder stromsparende Lichtquellen haben unseren Alltag bereits verändert. Weitere Ideen wie z.B. Siegfrieds Tarnkappe aus dem Nibelungenlied konnten bereits im Labor umgesetzt werden. Der Vortrag erklärt anhand von Experimenten wie Licht und Materie gemeinsam neue Effekte hervorbringen, die den Weg freimachen für schnelle Datenübertragung, höchstauflösende Mikroskopie, supergenaue Uhren und Siegfrieds Tarnkappe.

20. Februar 2016

Judith Golda
Volker Schulz-von der Gathen

Plasma - was glimmt denn da?
Judith Golda & Dr. Volker Schulz-von der Gathen
Plasmaphysik, RUB

Plasmen oder auch die sehr ähnlichen Gasentladungen treten vielfältig sowohl in der Natur als auch in unserem technisierten Umfeld auf. Sie zeichnen sich insbesondere durch ihre Leuchterscheinungen aus. In diesem Vortrag wollen wir uns insbesondere auf das Licht derjenigen Plasmen konzentrieren mit denen wir in unserer alltäglichen Umgebung in Kontakt kommen. Dabei werden wir sowohl sehr lichtschwache Glimmentladungen, als auch sehr lichtstarke Plasmen betrachten.
Wir werden uns ein wenig – auch an Hand von experimentellen Beispielen - damit beschäftigen, worin der Unterschied zwischen Plasma, Gas- und Glimmentladungen besteht. Dazu müssen wir uns überlegen, was genau in diesen Entladungen passiert, warum sie also leuchten.

12. März 2016

Atmospährische Optik - von Heiligenscheinen und Sonnenhunden
Prof. Dr. Achim von Keudell
Plasmaphysik, RUB

 

Atmosphärische Optik wird sichtbar an zahlreichen Lichtphänomenen am Himmel, die man bei dem Gang durch die Natur beobachten kann. Sei es ein Nebelbogen um eine Straßenlaterne, ein Sonnenuntergang, der bekannte Regenbogen oder die faszinierenden Eisbögen in der Arktis. Alle diese Dinge entstehen durch Lichtbrechung an Luft, Wasserdampf oder Eiskristallen. In diesem Vortrag werden die physikalischen Grundprinzipien an Hand von Experimenten erklärt und mit zahlreichen wunderschönen Bildern von alltäglichen aber auch sehr exotischen Beispielen illustriert. Am Ende versteht man sogar wie ein Eisbogen auf dem Planeten Mars aussehen würde.