Kontakt

PD Dr. Dominik Bomans
NA 7/24
Astronomisches Institut
Ruhr-Universität Bochum
44780 Bochum

Tel.: +49 (234) 32 - 22335
Fax: +49 (234) 32 - 14169

Mail

Wann und Wo?

samstags im Hörsaal H-NB an der Ruhr-Universtät Bochum

Für wen?

Alle Physik-Interessierten von jung bis alt sind herzlich eingeladen.

Was kostet es?

Nichts - sie können einfach kommen (ohne Anmeldung).

Unser Programm

Termine 2017/2018

  • 21. Oktober 2017
  • 18. November 2017
  • 16. Dezember 2017
  • 20. Januar 2018
  • 17. Februar 2018
  • 17. März 2018

Musterlösungen Quiz

Lösung vom 21.10.2017

 

Lösung vom 18.11.2017

 

 

Experimente und Ideen, die unsere Sicht auf die Welt verändert haben.

Die Fakultät hat in der diesjährigen Vortragsreihe das Thema „Experimente und Ideen, die unsere Sicht auf die Welt verändert haben“ ausgesucht.
In der Geschichte der Physik hat es eine Reihe bahnbrechender Erkenntnisse gegeben, die unser Leben heutzutage maßgeblich bestimmen. Von der Idee über das Experiment bis hin zur Anwendung im täglichen Leben stellen wir in dieser Vortragsreihe einige physikalische Errungenschaften des letzten Jahrhunderts vor. Von der Erfindung elementarer elektronischer Bauteile über das Aufkommen der Quantenmechanik, die unser Weltbild radikal verändert hat bis hin zu großen Experimenten, die unser Weltbild jenseits des Standardmodells erschüttern könnten. Mit Hilfe von physikalischen Vorträgen und Experimenten beleuchten wir diese "Meilensteine", ohne die unser modernes Leben nicht vorstellbar wäre.
Die Vorträge finden in dem großen Physik-Hörsaal H-NA H-NB an der Ruhr-Universität Bochum statt, in dem sonst die Studierenden unterrichtet werden.

 

Die Veranstaltungen findet einmal im Monat von Oktober bis März samstags 11.00-13.00 Uhr im Hörsaal H-NA H-NB an der Ruhr-Universität Bochum statt.

ab 10:30 Uhr     Kaffee und Tee

          Wir laden alle Interessierten
          herzlich ein, mit uns einen
          Blick in fremde Welten zu werfen
          und Physik live zu erleben.

11:00 - 12:00 Uhr         Vortrag
12:00 - 12:15 Uhr     Diskussion
12:15 - 13:00 Uhr    Laborführung
    oder  Mitmach-  
    Experimente
Andreas Wieck 21.10.17
Heiko Krabbe 18.11.17
Ulrich Wiender 16.12.17
Achim von Keudell 20.01.18
Evgeny Epelbaum 17.03.18


Im Anschluss an die Vorträge öffnen entweder die Physikerinnen und Physiker ihre Labortüren oder es werden im Schülerlabor Mitmach-Experimente angeboten. Hier kann man verschiedene aktuelle Forschungsgegenstände - vom Raster-Elektronen-Mikroskop bis zum Teleskop und vom Mikro-Plasma bis zum Teilchenbeschleuniger - aus der Nähe betrachten, oder mit Haushaltgeräten selber experimentieren.

Wir laden alle Interessierten herzlich ein, mit uns Physik live zu erleben und Alltägliches besser zu verstehen.

Fotos der letzten Vorträge

21. Oktober 2017

Die Erfindung des Transistors

oder: was sie schon immer über Transistoren wissen wollten, aber nie zu fragen wagten

Prof. Dr. Andreas Wieck

Angewandte Festkörperphysik, RUB

Wie ist das wohl wichtigste elektronische Bauelement erfunden worden und wie funktioniert es eigentlich? Mittlerweile sind Milliarden davon in jedem Computer verbaut, ja sogar schon in jedem USB-Speicherstick. In diesem Vortrag wird auf einige historische und technische Details eingegangen, um die Basis unserer Technologie etwas verständlicher zu machen. Dazu diskutieren wir auch die Funktionsweise einer Diode, die sowohl für Transistoren als auch für die moderne Lichterzeugung relevant ist. Selbstverständlich kann dieser Vortrag nicht die ganze Halbleiterphysik darstellen, es soll aber gezeigt werden, welche wesentlichen Klippen die Menschheit zu überwinden hatte, um zu diesem überwältigenden technischen Erfolg zu kommen.

18. November 2017

Würfelt Gott? - Experimente zur Bellschen Ungleichung
Prof. Dr. Heiko Krabbe
Didaktik der Physik, RUB

 

Die Quantenphysik ist ein Grundpfeiler der modernen Physik. Die sogenannte Kopenhagener Deutung der Quantenphysik besagt aber, dass es grundsätzlich nicht möglich ist, Ereignisse eindeutig vorherzusagen, auch wenn man alle Ausgangsbedingungen kennen würde. Würfelt man beispielsweise mit einem Würfel in einem Würfelbecher, so behauptet die Kopenhagener Deutung, dass der Würfel die sechs möglichen Zustände, nämlich die Zahlen 1 bis 6, mit gleicher Wahrscheinlichkeit gleichzeitig einnimmt, solange der Becher nicht angehoben wird. Erst mit dem Nachschauen wird der tatsächliche Wert (z. B. die 4) zufällig festgelegt. Albert Einstein mochte sich dieser Interpretation nicht anschließen. In einem Gedankenexperiment zeigte er auf, dass dann die Durchführung von Messungen an einem Ort die Messergebnisse an einem (im Prinzip beliebig weit entfernten) anderen Ort direkt beeinflussen müssten. John Stewart Bell gelang die mathematische Formulierung dieses Paradoxons in Form einer Ungleichung, die die experimentelle Überprüfung der Vorhersagen der Quantenphysik ermöglicht. In dem Vortrag werden die Phänomene der Quantenphysik durch Experimente voranschaulicht.

 

16. Dezember 2017

Die Erforschung des Mikrokosmos der kleinsten Teilchen

Prof. Dr. Ulrich Wiedner
Hadronenphysik, RUB

Die Menschheit hat seit Urzeiten das Bedürfnis sich und die umgebende Welt zu verstehen. Schon in der Antike glaubte man, dass die Komplexität sich letztendlich auf wenige elementare Bausteine zurückführen lässt. Der Begriff des “Unteilbaren”, des Atoms, war geboren. Heutzutage haben Physiker einen ziemlich guten Einblick in die fundamentalen Teilchen, die unser Universum ausmachen. Dieses Weltbild ist eng verbunden mit der Entdeckung der Radioaktivität und der Entwicklung von Beschleunigern. Der Vortrag stellt einige der fundamentalen Experimente vor und erklärt daran die Methoden, die bahnbrechende Einblicke in die Welt des Mikrokosmos gestatteten und damit zu unserem heutigen Verständnis des Universums und seiner Entstehung entscheidend beitrugen. 



 

 

20. Januar 2018

Der Frank-Hertz Versuch - mit der Plasmaphysik die Ursprünge der Quantenwelt entdecken

Dr. Achim von Keudell
Plasmaphysik, RUB