Kontakt

Dr. Ivonne Möller
NB 02/172
Dekanat der Fakultät für Physik und Astronomie
Ruhr-Universität Bochum
44780 Bochum

Tel.: +49 (234) 32 - 29105
Fax: +49 (234) 32 - 14447

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Plakat

Wann und Wo?

samstags im Hörsaal H-NA an der Ruhr-Universtät Bochum

Für wen?

Alle Physik-Interessierten von jung bis alt sind herzlich eingeladen.

Was kostet es?

Nichts - sie können einfach kommen (ohne Anmeldung).

Unser Programm

Termine 2016/2017

  • 22. Oktober 2016
  • 19. November 2016
  • 17. Dezember 2016
  • 21. Januar 2017
  • 18. Februar 2017
  • 18. März 2017

Physik im Urlaub

Vom Sommerurlaub bis zum Weltraumtourismus

Die Fakultät hat in der diesjährigen Vortragsreihe das Thema „Physik im Urlaub“ in den Vordergrund gestellt. Wie kühle ich Getränke am Strand am effektivsten? Warum rauscht das Meer eigentlich? Warum schützt Sonnenmilch vor Sonnenbrand? Warum werden Skier speziell beschichtet? Was ist eigentlich der Kamineffekt beim Grillen? Diese Fragen werden in den Vorträgen physikalisch beleuchtet und anhand von Experimenten veranschaulicht. Die Vorträge finden in dem großen Physik-Hörsaal H-NA an der Ruhr-Universität Bochum statt, in dem sonst die Studierenden unterrichtet werden.

 

Die Veranstaltungen findet einmal im Monat von Oktober bis März samstags 11.00-13.00 Uhr im Hörsaal H-NA an der Ruhr-Universität Bochum statt.

ab 10:30 Uhr     Kaffee und Tee

          Wir laden alle Interessierten
          herzlich ein, mit uns einen
          Blick in fremde Welten zu werfen
          und Physik live zu erleben.

11:00 - 12:00 Uhr         Vortrag
12:00 - 12:15 Uhr     Diskussion
12:15 - 13:00 Uhr    Laborführung
    oder  Mitmach-  
    Experimente
Shaukat Khan 22.10.16
Dominik Bomans 19.11.16
Ulrich Köhler 17.12.16
Rainer Wackermann 21.01.17
Arne Ludwig 18.02.17
Horst Fichtner 18.03.17


Im Anschluss an die Vorträge öffnen entweder die Physikerinnen und Physiker ihre Labortüren oder es werden im Schülerlabor Mitmach-Experimente angeboten. Hier können vom Raster-Elektronen-Mikroskop bis zum Teleskop und vom Mikro-Plasma bis zum Teilchenbeschleuniger verschiedene aktuelle Forschungsgegenstände aus der Nähe betrachtet werden - oder mit Haushaltgeräten selber experimentiert werden.

Wir laden alle Interessierten herzlich ein, mit uns Physik live zu erleben und Alltägliches besser zu verstehen.

Fotos der letzten Vorträge

22. Oktober 2016

Immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel - Die Physik des Segelns
Prof. Dr. Shaukat Khan
Beschleunigerphysik, TU Dortmund

Bekanntlich ist eine Reise mit einem Segelboot etwa so, als ob man sich unter eine kalte Dusche stellt und Geldscheine zerreißt. Das  Hochgefühl, das sich dabei einstellt, kann noch dadurch gesteigert werden, dass man versucht, die Physik des Segelns zu versetehen. Warum kan man gegen den Wind segeln? Wie ist es möglich, dass ich ein Segelboot schneller als der Wind bewegt? Warum gibt es überhaupt Wind und Wellen? Und warum werden nicht nur Landratten seekrank?

19. November 2016

Physik des Drachensteigens
PD Dr. Dominik Bomans
Astronomie, RUB

Drachenfliegen und seine Anwendungen, wie Kite-Surfing oder Hang-Gliding, ist heute Urlaubsvergnügen und traditionelle Freizeitbeschäftigung, gerade jetzt im Herbst.

Drachenfliegen, oder Drachen steigen lassen, ist aber auch viel mehr als Freizeitvergnügen:

in vielen Regionen der Welt ein Teil der Kultur, der traditionellen Kunst, aber auch ernsthaft betriebener Sport.

Drachen sind auch, gerade in Europa und den USA, die Ursprünge und Inspiration unserer heutigen Flugzeuge, und auch wichtige Werkzeuge für die Forschung.

In dem Vortrag wird die zugrunde liegende Physik des Drachenfliegens untersucht und mit Experimenten veranschaulicht. Mehrere sehr verschiedene Drachen-Typen werden vorgestellt und anhand ihrer physikalischen Eigenschaften wird ihr Flugverhalten erklärt.

Der Vortrag ist ebenfalls eine Reise um die Welt und eine Zeitreise zu unterschiedlichsten Drachen und ihren vielfältigen Anwendungen.

17. Dezember 2016

Physik in den Bergen
Prof. Dr. Ulrich Köhler
Oberflächenphysik, RUB

 

Beim Urlaub in den Bergen trifft man auf besondere physikalische Verhältnisse. Zum einen sinkt der Luftdruck mit steigender Höhe. Dies hat vielfältigen Einfluss auf das Leben, aber z.B. auch darauf, ob man sich auf dem Mount Everest ein hartes Ei zum Frühstück kochen kann.
Zum anderen sinkt mit steigender Höhe auch die Temperatur, so dass Wasser gefrieren kann. Gefrorenes Wasser in Form von Schnee und Eis kann vielfältige Phasen annehmen.  Wir wollen uns die Schönheit der mikroskopischen Struktur von Schneekristallen anschauen aber auch die Frage klären, warum uns Schnee eigentlich weiß erscheint, obwohl Eis doch durchsichtig ist.Weiterhin wollen wir klären, welche wichtige Eigenschaft des Wasser-Eis-Systems es ermöglicht, Ski oder Schlittschuh zu fahren und was das mit der Bewegung der Gletscher zu tun hat. 

21. Januar 2017

Weltraumtourismus - Wunschtraum oder (schon) Realität?
Dr. Rainer Wackermann
Didaktik der Physik, RUB 

 

In dem Vortrag werden verschiedene Möglichkeiten von Weltraumtourismus vorgestellt. Dabei wird auf die Technik eingegangen und was es bei einem Weltraumurlaub zu erleben gäbe. Zusätzlich werden Möglichkeiten, ähnliche Erfahrungen am Erdboden zu machen, vorgestellt und erläutert. Am Ende werden Experimente zur Schwerelosigkeit im Hörsaal live durchgeführt. Die Besucher können kleine Dinge mitbringen, die sie einmal in Schwerelosigkeit beobachten möchten (die Dinge müssen einen Fall aus ca. 2m Höhe aushalten können und dürfen maximal DIN A5-Grundfläche und eine ebensolche Höhe haben).

18. Februar 2017

Die Physik des Wellenreitens
Dr. Arne Ludwig
Angewandte Festkörperphysik, RUB
 

Das rasante Hinabgleiten eines Wellenberges auf einem Surfbrett ist für Enthusiasten ein faszinierendes Erlebnis. Der damit verbundene Aufenthalt an den großen Meeren der Welt erfüllt für viele Menschen den Inbegriff von Urlaub: Sonne, Strand, Freiheit und Spaß.
Wellenreiten hat aber auch auf vielfältig faszinierende Weise mit Physik zu tun.
Gewöhnlich bildet eine Wasseroberfläche in Ruhe einen nahezu perfekten rechten Winkel mit dem Schwerefeld der Erde. Die mit den Wellen transportierte Energie hingegen türmt das Wasser zu Wellenbergen auf. Diese bewegten und sich dynamisch verändernden geneigte Oberflächen lassen eine direkte Assoziation mit einer schiefen Ebene zu, die kurz vor dem Brechen in seichterem Wasser zu seiner größten Höhe und Steilheit wächst und dann von Surfern zur Ausübung ihres einzigartigen Hobbies genutzt werden kann. Neben diesen und weiteren physikalischen Phänomenen des Wellenreitens soll insbesondere auch die Entstehung von Wellen erklärt werden.

 

18. März 2017

Physik am Strand - Von Wellenkronen, Sandburgen und Drachenspuren
PD Dr. Horst Fichtner
Heliophysik, RUB

Urlaub am Strand ist oft sicher sehr erfreulich und erholsam - und auch recht erlebnisreich. Und betrachtet man den Strand und seine Umgebung mit "Physikeraugen", kann man zahlreiche interessante Beobachtungen und "Entdeckungen" machen. Im Vortrag werden wir uns einige davon genauer anschauen und die Physik dahinter ergründen.