Fakultät für Physik und Astronomie

Meet your Future: Katharina Laake ist Projektmanagerin bei einem Deep-Tech-Start-up

10.08.26 | Instagram, Meet Your Future

Katharina Laake ist Projektmanagerin bei LIDROTEC, einem innovativen Start-up, das sich auf Lasertechnologie spezialisiert hat. LIDROTEC ist eine Deep-Tech-Ausgründung, die eine innovative Lasertechnologie zur präzisen Chip-Vereinzelung entwickelt – einen der kritischsten und komplexesten Prozesse in der Halbleiterfertigung. Die WORLDFACTORY der Ruhr-Universität hat LIDROTEC im Gründungsprozess begleitet.

Physikstudent Jan Espey spricht im Interview mit ihr über die vielseitigen Anforderungen an eine Projektmanagerin und ihre Arbeit in der dynamischen Start-up-Welt.

Espey: Was erfüllt Sie an Ihrer Arbeit am meisten?

Laake: Was mich an meiner Arbeit am meisten erfüllt, ist die tägliche Vielfalt der Aufgaben und die Zusammenarbeit mit vielen verschiedenen Menschen. Jeder Tag kann neue Herausforderungen mit sich bringen, die es zu meistern gilt. Das erfordert eine gute Prioritätensetzung und schnelle Lösungen. Deshalb ist jeder Tag einzigartig und spannend. Außerdem arbeitet man mit den unterschiedlichsten Menschen zusammen, die an dem Projekt beteiligt sind – seien es Kollegen, Lieferanten oder Kunden. Es wird nie langweilig, und man lernt alle möglichen Bereiche innerhalb eines Unternehmens kennen.

Espey: Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es in Ihrem Beruf, insbesondere wenn man bei einem Start-up anfängt?

Laake: Wenn man bei einem Start-up anfängt, hat man großartige Aufstiegsmöglichkeiten. Vor allem, wenn man schon früh bei einem Start-up einsteigt, kann man sich in verschiedene Richtungen weiterentwickeln und vieles ausprobieren. Wenn zum Beispiel neue Mitarbeiter eingestellt werden, kannst du auch dein Interesse an einer Stelle bekunden. Und da das Team am Anfang noch klein ist, lernst du schnell viel über die Arbeitsbereiche deiner Kollegen und kannst einschätzen, ob dir diese ebenfalls Spaß machen würden. Das bietet dir eine großartige Gelegenheit, verschiedene Arbeitsbereiche auszuprobieren und herauszufinden, wo deine Stärken liegen.

Espey: Welchen Rat würden Sie jemandem geben, der Physik studiert und später ins Projektmanagement wechseln möchte?

Laake: Eine gute Möglichkeit, sich auf eine Karriere als Projektmanager vorzubereiten, ist das Verfassen und Fertigstellen einer eigenen Abschlussarbeit. Dabei lernst du, wie man eine Aufgabe in verschiedene Arbeitspakete unterteilt und diese innerhalb eines vorgegebenen Zeitrahmens abschließt. Aber auch zwischenmenschliche Kompetenzen sind besonders wichtig. Du wirst jeden Tag mit vielen Menschen sprechen, dich mit ihnen abstimmen oder sie von einer Vorgehensweise überzeugen müssen. Deshalb kann es hilfreich sein, sich in einem Verein oder einer Organisation zu engagieren, in der viele Menschen zusammenkommen und Aufgaben übernehmen, oder an einem Ort, an dem du das Moderieren üben kannst.

Foto: Katharina Laake © LIDROTEC

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